Busan International Film Festival: Internationale Plattform für Filme aus Asien

Die südkoreanische Schauspielerin Moon Geun Yeong im Eröffnungsfilm des Busan International Filmfestival 2017, „Glass Garden“
Der Herbst in Busan steht traditionsgemäß im Zeichen des Films. Zehn Tage lang kann das Publikum in Parallelwelten voller Emotionen und außergewöhnlicher Geschichten eintauchen. Für viele internationale Filmbegeisterte gehört das Busan International Film Festival zu den Pflichtterminen des Jahres.

Powered by WPeMatico

Wanderausstellung: 03.12. – 31.12.2017, Die Stadt lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland

Die Ausstellung Die Stadt lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland mit den von Fabio Barilari gezeichneten Ansichten wird vom 3. bis 31. Dezember in der Daejeon Hanbat Library gezeigt.

Sie wurde nach Stationen in Rom, Hongkong und Hanoi zum ersten Mal im August 2016 in Korea in der Seoul Metropolitan Library präsentiert und geht im Jahr 2017 auf eine Tournee durch zwölf Bibliotheken in acht koreanischen Städten.

2013 und 2015 bereiste der italienische Architekt Fabio Barilari mit Unterstützung des Goethe-Instituts verschiedene deutsche Städte. Dabei fertigte er eine Reihe von Zeichnungen an, in denen er die Stadt- und Bibliotheksarchitektur interpretiert. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Arbeiten, angereichert um Informationen, Kurzinterviews mit den einzelnen Bibliotheksleitern und Zitate von Gesprächen mit Bibliotheksnutzern.
 
„Bibliotheken sind Orte, die in der digitalen Wissensgesellschaft nicht mehr als Bücherspeicher beeindrucken, sondern als soziale Orte der Entschleunigung, der angeregten und anregenden Konzentration, als Orte der Konvergenz von verfügbarem analogen und digitalem Wissen“ – so Klaus Ulrich Werner, Direktor der porträtierten Philologischen Bibliothek der Freien Universität  Berlin zur Ausstellung.
 

  • Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin© Fabio Barilari

    Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin

  • Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln© Fabio Barilari

    Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

  • Deutsche Nationalbibliothek Leipzig© Fabio Barilari

    Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

  • Hengeler Mueller-Bibliothek der Bucerius Law School, Hamburg© Fabio Barilari

    Hengeler Mueller-Bibliothek der Bucerius Law School, Hamburg

  • Bibliothek der Folkwang Universität der Künste, Essen© Fabio Barilari

    Bibliothek der Folkwang Universität der Künste, Essen

  • Stadtbibliothek am Mailänder Platz, Stuttgart© Fabio Barilari

    Stadtbibliothek am Mailänder Platz, Stuttgart

 
Zum Künstler:
Fabio Barilari, Jahrgang 1967, wurde in Rom geboren. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften machte er seinen Abschluss und seine Promotion in Architektur. Ab 1989 war er freiberuflich tätig für verschiedene angesehene Büros, unter anderem des Ingenieurs R. Morandi und des Architekten M. Fuksas.
 
1996 gründete er FBA (Fabio Barilari Architetti) und betreute danach vielgefächerte Projekten in den Bereichen Stadtplanung, Wohnbauten, Büros und Kultureinrichtungen bis hin zu kompletten Innenarchitekturdesigns.
 
Er unterrichtete Architektur an der Universität La Sapienza, der Cornell University, der Iowa State University und der Arcadia-Universität in Rom.
 
Seit 2008 weitete Barilari seine beruflichen Interessen und Recherchen auch in die Bereiche Grafik, Illustration und Malerei aus. Für das Projekt Reading the city besuchte er zwischen 2013 und 2015 mit Unterstützung des Goethe-Instituts die wichtigsten Städte und Bibliotheken in Deutschland.

Powered by WPeMatico

KONZERT: 02.12.2017 , Der Ringer Erobert Die Bühnen Asiens

Die deutsche Newcomer-Band DER RINGER packt diesen Herbst ihre sieben Sachen und tourt durch Asien. Nach Vietnam geht es weiter auf die Philippinen, nach China, Südkorea, Japan und in die Mongolei.
 
Neben zahlreichen Konzerten schafft das Goethe-Institut eine Begegnungszone zwischen den Musikern und Deutschlernenden an den Goethe-Instituten, PASCH-Schulen und Universitäten in gleich sechs asiatischen Ländern. Die Band geht in den Dialog und überlässt in Begegnungen das Musikmachen und Kreieren auch mal dem Publikum.
 
Mit ihrem 2017 erschienenen Debütalbum „Soft Kill“ ist DER RINGER die Stimme der digitalisierten Generation. Die Band greift wie keine andere zuvor diesen Zeitgeist auf und erzählt in metaphorischer und als Instrument funktionierender Lyrik mit ihren Songs Geschichten aus unserem Leben, in dem das Digitale konstanter Alltag geworden ist. Sie stellt Fragen, die uns beschäftigen: Wandert das Leben ins Netz aus? Kann im Virtuellen das Leben genauso real sein? Wie passen Digitalisierung und Menschlichkeit zusammen?
 
Dabei geht es den fünf Hamburgern nicht darum, das Digitale zu verteufeln, sondern seine Bedeutung im vernetzten Alltag einzugestehen und zu vertonen. Kann man für Roboter Liebeslieder schreiben? Man kann! Die Suche nach „Softness“, nach Weichheit und Emotionalität in der digitalen Welt, steht im Fokus ihrer musikalischen Schaffens.
 
DER RINGER ist eindringlich, luftig, laut und gefühlvoll. Und selbst ohne die deutschen Texte zu verstehen, klingt die Band nach Digitalität. Musikalisch bewegt das Quintett irgendwo zwischen Indie, Pop und Punk, benutzt gerne Synthesizer und den Vocoder-Effekt, nennt sich selbst „Soft Punk“ und bekommt ulkig klingende Begriffe wie „Post-Punk-Pop“ auf die Nase gedrückt.
 
DER RINGER ist Musik der Gegenwart, die zudem noch zukunftstauglich ist. Musik, die es wert ist, gehört und geteilt zu werden – auf sozialen Plattformen und in Konzerthallen. Es ist Musik für digitalisierte Herzen.

Powered by WPeMatico

Wovon man nicht sprechen kann

Um große Worte nie verlegen: Donald Trump im UN-Hauptquartier,  der Wandteppich zeigt die Chinesische Mauer.

Mit seiner Rede vor den Vereinten Nationen hat Donald Trump die verbale Eskalation im Nordkorea-Konflikt vorangetrieben. China hüllt sich hingegen in kalkuliertes Schweigen.

Powered by WPeMatico

Battle of the Year: And the winner is …

Jinjo, Südkorea, Gewinner Battle of the Year 2010
Hip-Hop ist erwachsen geworden. Die aus Amerika stammende Subkultur wird in Deutschland nun auch durch eine politische Partei vertreten: „Die Urbanen“ heißt sie. Seit 27 Jahren sucht Deutschland die Superbreaker: auf dem Battle of the Year, der 2017 in Essen stattfindet.

Powered by WPeMatico

Digital Concert Hall: 16.11.2017 , Simon Rattle dirigiert „Le Sacre du printemps“

Die Digital Concert Hall beginnt im November unter der Leitung von Simon Rattle mit einem Stück von Thomas Adès, der als zeitgenössischer Komponist europäische Musiktradition in seine Werke einfließen lässt. Die Komposition Powder Her Face Suite ist ein Ablegewerk seiner Kammeroper Powder Her Face, dass schon 1995 beim Cheltenham Music Festival seine Uraufführung hatte. Darauf folgt das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 25 in C-Dur KV 503 von Wolfgang Amadeus Mozart, bei dem die englische Pianistin Imogen Cooper zu hören ist.
 
Während Mozarts Stück ein größtenteils humorvolles musikalisches Erlebnis ist, vermitteln die zu hörenden Kompositionen Igor Strawinskys einen traurigen und unheilvollen, düsteren Klang. Stawinskys Chant funèbre entstand nach dem für ihn überraschenden Tod seines ehemaligen Lehrers Nikolaj Rimsky-Korsakows. Während der Russischen Revolution ging dieses Stück verloren und galt lange Zeit als verschollen bis es vor kurzem wiederentdeckt wurde und nun in Ensembles der ganzen Welt erneut zu hören ist. Das ebenfalls gespielte Werk Le Sacre du printemps wiederum sorgte schon bei seiner Uraufführung in Paris 1913 für einen Skandal, da es mit der musikhistorischen Tradition brach. Während diese Komposition mit einer frühlingshaften Melodie des Fagotts beginnt, die die Erde erwachen lässt, steigert es sich schon bald hinein in einen fanatischen, mit irregulären Rhythmen durchsetzen Opfertanz, bei dem erst durch den Tod der Geopferten wieder Frieden einkehrt.
 
Als Einführung in die Veranstaltung wird es eine kurze Live-Darbietung der Violinistin Park Shin-Hye und der Pianistin Kim Young Jin geben. Park Shin-Hye studierte unter anderem an der Musikhochschule Münster und der Hochschule für Musik in Saarbrücken. Kim Young Jin machte ihr Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Saar, welches sie mit Auszeichnung abschloss. Die beiden Musikerinnen werden die Violinsonate Nr.18 in G-Dur (K 301) von Mozart und die Suite Italienne von Stravinsky spielen.
 
Die Berliner Philharmoniker gilt als eines der weltweit führenden Symphonieorchester. Das Orchester der deutschen Hauptstadt, dessen Ursprünge bis in das Jahr 1882 zurückreichen, hat im Lauf seiner Karriere zahlreiche Preise gewonnen – unter ihnen nicht nur viele Echo- und BRIT-Awards aus dem Bereich Klassik, sondern auch 8 Grammys. 2007 wurden die Berliner Philharmoniker zum Internationalen UNICEF-Botschafter ernannt und sie sind damit die einzige Institution weltweit, die diesen Titel tragen darf.

Die Konzerte der Berliner Philharmoniker kann man auch außerhalb Berlins genießen: Das Orchester stellt alle Konzerte online im Stream in ihrer „Digital Concert Hall“ zur Verfügung. Das Goethe-Institut Korea zeigt normalerweise einmal im Monat eines der Konzerte auf der Leinwand in unserem Veranstaltungssaal. Umrahmt wird die Veranstaltung im Wechsel von einer Live-Aufführung oder einer Einführung in das gezeigte Werk.
 

Powered by WPeMatico