In Korea ruht die Vergangenheit nicht

Die Frage von Entschädigungen für Japans koloniale Verbrechen steht bis heute zwischen Seoul und Tokio – jetzt erhält sie neue Nahrung durch ein Gerichtsurteil. Dabei müssten die Staaten vor allem in Hinblick auf Nordkorea kooperieren.

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N Korea readying nuclear sites for foreign inspectors

… observed preparations by North Korea for international inspections … Intelligence Service observed North Koreans “conducting preparation … and also revealed North Korea has continued to … was confiscated by North Korean officials.
North Korea leader Kim Jong …

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Barcamp: 01.12. – 02.12.2018, Agora@GI: Bildungsgeschichte schreiben

Stellen Sie sich die Zukunft in 82 Jahren vor – das Jahr 2100. Wie wird Bildung in dieser Gesellschaft aussehen? Wo werden wir lernen, und wie? Wer unterrichtet, wer lernt? Und in welcher Form? Welche Bildungsstrukturen werden zukünftig noch existieren, und welche neuen Strukturen werden die alten ersetzt haben?
 
Am 1. und 2. Dezember organisiert das Goethe-Institut Korea eine zweitägige Veranstaltung, auf der Ihre Fragen und Ideen zur Bildung diskutiert werden. Sie können sich entweder nur anmelden und teilnehmen, oder sie können vorab ein Ideenpapier einreichen, das dann auf unserem Marktplatz – der Agora – diskutiert wird.
 
Während dieser zwei Tage laden wir Sie dazu ein, Ihr eigenes Kapitel in dem Geschichtsbuch der Bildung zu schreiben – gemeinsam in einer Gruppe mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie blicken aus dem Jahr 2100 auf 82 Jahre Entwicklung des Bildungssystems seit 2018 zurück. Wie hat Bildung in den ersten zwei Jahrzehnten zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausgesehen? Welche Maßnahmen wurden in den folgenden Jahrzehnten getroffen, um das Lehren und Lernen in der Gesellschaft zu verbessern? Wer waren die Partnerinnen und Partner, die Bildung wirklich verändert haben? Welche Maßnahmen waren dazu notwendig, und wie sieht Bildung in der Gegenwart, dem Jahr 2100, aus? Verschiedene Gruppen werden Kapitel zu unterschiedlichen Themen verfassen. Alle Kapitel des so entstehenden Geschichtsbuchs der Bildung werden nach der Veranstaltung als PDF bereitgestellt.
 
Bildung soll in einem möglichst weiten Sinne zur Diskussion gestellt werden – aus der Sicht von Institutionen wie Schulen und Universitäten, aber auch aus der Perspektive von Kunst, Kultur und Wirtschaft. Wichtige Themen können lebenslanges Lernen sein, oder die Rollen von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern (werden die Rollen immer noch so getrennt sein wie heute?) und die Form und Funktion von Prüfungen (sind diese in der Zukunft überhaupt noch notwendig?).

Agora@GI soll eine Plattform zum Diskutieren von Ideen und Konzepten bieten. Sehr willkommen sind alle Arten von experimentellen Konzepten und Ideen, die sich von traditionellen Modellen abheben.
 
Am 1. Dezember wird von uns ein Marktplatz für Ideen organisiert. Bei dem Brainstorming sollten Sie Ihrer Fantasie zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern freien Lauf lassen. Drei kurze programmatische Vorträge von deutschen und koreanischen Expertinnen und Experten werden einen Einblick in interessante, alternative Ansätze zur Bildung geben.

Am 2. Dezember wird die Diskussion der Ideen vertieft. Es werden Gruppen gebildet, die kreativ an einem Kapitel des Geschichtsbuchs arbeiten. Jede Gruppe kann somit Ihre Vision beisteuern, wie Bildung in Zukunft aussehen kann.
 
Sie sind dazu eingeladen, Ihre Ideen über Bildung anhand des Open Calls einzureichen und/oder Ihre Teilnahme zu registrieren. Alle auf diese Weise vorgeschlagenen Ideen, die vollständig und verständlich sind, werden im Laufe der Veranstaltung präsentiert. Sie sollten Ihre Idee mit bis zu drei Hashtags kategorisieren.
 

Mehr Informationen zur Anmeldung finden Sie unter Open Call für Ideen. Wir freuen uns, wenn Sie in der Agora mitmachen!

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Filmreihe: 07.١١. – 11.١١.2018, Filmreihe „Faszination Wagner“

Die Filmreihe im Seoul Art Cinema ist Teil des Rahmenprogramms „Faszination Wagner“ zu Achim Freyers Rheingold-Inszenierung in Seoul. Alle Filme drehen sich um Richard Wagner – und betrachten doch ganz unterschiedliche Aspekte aus seinem Leben und Werk.
 
Das zweiteilige deutsche Filmepos Die Nibelungen von Fritz Lang aus dem Jahre 1924 eröffnet die Vorführungen der Filmreihe. Das Drehbuch schrieb Thea von Harbou, die damalige Ehefrau des Regisseurs, unter freier Verwendung von Motiven des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes. Der Stummfilm überzeugt durch seine perfekte, malerische Bildkomposition, einen großen Aufwand an Ausstattung und Masken, innovative Tricks und visuelle Effekte sowie durch hervorragende schauspielerische Leistung. Die Nibelungen wurden am 14. Februar (Teil 1) und am 26. April 1924 (Teil 2) im Ufa-Palast am Zoo in Berlin uraufgeführt und gelten  als Meilenstein der Filmgeschichte.
 
Dem Regisseur Hans Jürgen Syberberg gelang es im Jahre 1975, die Schwiegertochter Richard Wagners und einstige Bayreuther Wagner-Festspielchefin zu einem mehrstündigen Interview zu bewegen. Im Zentrum seines Films Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried 1914–1975 steht vor allem Winifred Wagners Verhältnis zu Reichskanzler und Wagner-Verehrer Adolf Hitler. Ihr Ruf, bis zuletzt eine unverbesserliche Nazi-Sympathisantin gewesen zu sein, ist unter anderem durch den in diesem Film geäußerten Satz begründet: „Wenn der Hitler heute hier zur Tür reinkäme, ich wäre genauso fröhlich und so glücklich, ihn hier zu sehen und zu haben, als wie immer.“ Syberbergs Dokumentarfilm verschafft den Zuschauerinnen und Zuschauern einen einzigartigen Einblick in das Selbstverständnis und die Zerwürfnisse des Hauses Wahnfried.
 
In Die Verwandlung der Welt in Musik begleitet der Regisseur Werner Herzog die Vorbereitungen und Proben der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele. Der Film vermittelt selten gesehene Innenansichten von der Arbeit im Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth, geht aber auch auf die politischen Probleme ein, die durch die Nationalsozialisten und ihren Missbrauch der Musik Richard Wagners bis heute nicht gänzlich gelöst sind. Dass der Filmemacher zu allen Bereichen der Festspiel-Vorbereitungen Zugang findet, erklärt sich aus seiner Biografie: Herzog hat 1987 selbst als Regisseur in Bayreuth gearbeitet. Seine Inszenierung von Lohengrin war so erfolgreich, dass sie bis 1993 im Programm blieb.

Aufführungstermine

„Die Nibelungen“ (Deutschland 1924, 293min.)
Teil 1: Siegfried: Mi, 07. November 2018, 19:30 Uhr und Sa, 10. November 2018, 13:00 Uhr
Teil 2: Kriemhilds Rache: Do, 08. November 2018, 16:30 Uhr und Sa, 10. November 2018, 16:00 Uhr
 
„Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried 1914–1975“ (Deutschland 1975, 302min.)
Teil 1: Do, 08. November 2018, 19:30 Uhr und So, 11. November 2018, 14:00 Uhr
Teil 2: Fr., 09. November 2018, 19:30 Uhr und So, 11. November 2018, 17:00 Uhr
 
„Die Verwandlung der Welt in Musik“ (Deutschland 1994, 90min.)
Fr., 09. November 2018, 17:00 Uhr und Sa, 10. November 2018, 20:00 Uhr

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Filmfestival: 03.١١. – 01.12.2018, 1968 – A Year of Change

Vom 3. November bis zum 1. Dezember 2018 findet das europäische Film Festival EUNIC bereits zum vierten Mal statt. Unter dem Thema „1968 – A Year of Change“ zeigen die europäischen Kulturinstitute, darunter auch das Goethe-Institut, in einem gemeinsamen jährlichen Filmfestival jeden Samstag im Seoul Museum of History zwei Filme. Auch zwei deutsche Filmbeiträge werden am 10. November im Anschluss aneinander zu sehen sein, denn in einem geteilten Land haben die Deutschen 1968 sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Der deutsche Kulturwissenschaftler Andreas Kötzing wird eine Einführung in beide Filme geben und im Anschluss an die Vorführungen Fragen des Publikums beantworten.
 
Den Anfang macht um 13:00 Uhr der DDR-Kinohit „Die Legende von Paul und Paula“ aus dem Jahre 1972. Heiner Carow hat es in seiner DEFA-Produktion verstanden, die kleinen Rebellionen im DDR-Alltag und den Wunsch nach individuellem Glück in einem sozialistischen Staat geschickt in seinen Film einzuweben. Paula, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, verliebt sich in den Politfunktionär Paul, dessen Frau ihn betrügt. Paul verhält sich den Ansprüchen Paulas gegenüber zunächst zurückhaltend, bis sich ihre Beziehung nach dem Tod von Paulas Sohn schlagartig verändert. Paula bleibt ihren Glücksvorstellungen bis zum Ende treu: Sie möchte ein gemeinsames Kind mit Paul, obwohl sie wissen muss, dass dies ihren Tod bedeuten wird.
 
Beim zweiten deutschen Filmbeitrag, der ab 16:00 zu sehen sein wird, handelt es sich um Peter Zadeks preisgekrönten Film „Ich bin ein Elefant, Madame“ aus dem Jahre 1969. Während die Ostdeutschen mit der Erfahrung der Repression der Reformbewegung zu kämpfen hatten, demonstrierte die junge Generation in Westdeutschland angeführt von Studenten für mehr Demokratie und Bürgerrechte sowie gegen die Verkrustungen der Gesellschaft. Peter Zadeks Film fängt diese Stimmung erfolgreich ein, indem er in die fiktionale Handlung an einer Bremer Schule dokumentarische Elemente einfließen lässt. Es wird die Geschichte einer Klasse in ihrem letzten Schuljahr entworfen, vor allem fokussiert auf den apolitischen Unruhestifter und Provokateur Rull. Sich sowohl mit der autoritären Schulverwaltung als auch mit linken Demonstranten anlegend, setzt Rull eine humorvolle Protestbewegung für eine demokratische Schulform in Gang.

Andreas Kötzing (1978) ist ein deutscher Kulturwissenschaftler, (Film-)Historiker und freier Journalist. Nach seiner Promotion in Leipzig in Neuerer und Zeitgeschichte ist Kötzing seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut in Dresden. Zu Andreas Kötzings Forschungs- und Lehrschwerpunkten zählen die deutsch-deutschen Beziehungen im Kalten Krieg, die Film – und Mediengeschichte im 20. und 21. Jahrhundert sowie die Zensurgeschichte.
 
Programm:
„Die Legende von Paul und Paula“ (106 Min.)
10.11.2018, 13:00 Uhr
 
 „Ich bin ein Elefant, Madame“ (100 Min.)
10.11.2018, 16:00 Uhr

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Workshop und Vortrag: 24.١١. – 25.١١.2018, Tage der deutschen Sprache 2018

Wir laden Sie alle herzlich ein zu den „Tagen der deutschen Sprache“, die vom 24.-25. November in Seoul stattfinden.
 
Die Veranstaltung steht unter dem praktischen Leitthema „Deutsch und Beruf“ und es erwarten Sie Vorträge und vielfältige Informationen unter anderem zu den Themen

  • Studieren in Deutschland, der Schweiz und Österreich
  • Studium an Universitäten und Fachhochschulen
  • „Jazz Studieren“ in Deutschland mit Jazzmusik
  • SAP und Adecco: Vertreter der beiden bekannten Firmen informieren über Arbeitsmöglichkeiten und Arbeitskulturen in den deutschsprachigen Ländern und diskutieren mit Alumni über deren Erfahrungen dort.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung per E-Mail an.

Am Sonntag, den 25.11. findet an der Hankuk University of Foreign Studies (HUFS) eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Berufsorientiert Deutsch unterrichten“ statt. Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Hermann Funk von der Friedrich-Schiller-Universität Jena geleitet und richtet sich an Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Fremdsprache. Weitere Informationen und Anmeldung zur Fortbildungsveranstaltung: www.lvk-info.org

Veranstalter der „Tage der deutschen Sprache“ sind: Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, Goethe-Institut Korea, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung, Deutsche Schule Seoul International (DSSI) sowie die Lektoren-Vereinigung Korea (LVK).

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Vorlesewettbewerb: 16.١١.2018 , Vorlesewettbewerb

Jeweils am dritten Freitag im November wird in Deutschland seit mehr als zehn Jahren der Bundesweite Vorlesetag durchgeführt. An den unterschiedlichsten Orten wie Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Museen, Geschäften und Parks wird vorgelesen. Menschen aller Altersstufen lesen aus ihren Lieblingsbüchern oder aus aktuell diskutierten Werken.
 
Auch im Goethe-Institut Korea laden wir Sie am 16. November 2018 zu einem Vorlesewettbewerb ein. Gelesen wird ein Auszug aus dem Bestseller „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff.
 
Eine Jury bewertet den besten Vortrag, der mit einem Sprachkursstipendium am Goethe-Institut Seoul belohnt wird. Darüber hinaus gibt es noch weitere attraktive Preise.
Alle interessierten Sprachkursteilnehmerinnen und -teilnehmer des Goethe-Instituts, Studentinnen und Studenten des Fachs Germanistik und Literaturfreunde sind zur Teilnahme eingeladen.
 
Mit den folgenden Schritten bewerben Sie sich für den Vorlesewettbewerb.

  1. Bitte melden Sie sich per Mail unter bibliothek-seoul@goethe.de bis zum 4. November für den Vorlesewettbewerb an. Sie erhalten umgehend nach der Anmeldung den Vorlesetext per E-Mail.
  2. Senden Sie uns ein Video, in dem Sie einen kurzen Abschnitt aus dem Text des Wettbewerbs vorlesen. Das Video sollte nicht länger als eine Minute sein.
  3. Das Video für die Qualifikationsrunde des Wettbewerbs muss bis zum 11. November in unserer Bibliothek eintreffen.
  4. Das Ergebnis der Qualifikationsrunde wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 13. November per E-Mail mitgeteilt.
  5. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden am 16. November in der Bibliothek des Goethe-Instituts zum Vorlesewettbewerb antreten.
  6. Bringen Sie Ihre Freunde mit. Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen.

Bitte beachten Sie: Die Daten für das Bewerbungsverfahren haben sich geändert!

Fragen zum Wettbewerb beantworten wir gern.

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North Korea, South Korea begin removing thousands of landmines in fortified border amid resumed diplomacy

… heavily fortified border with North Korea under a package of … number of Chinese and North Korean remains.
The Koreas … North Korea.”
Moon, a liberal who aspires to improve ties with North Korea … the United States and North Korea. Past rapprochement efforts were …

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Vortrag: 11.10.2018 , „Der Anfang aller Dinge – Liebe oder Macht?“

Rund 30 Jahre arbeitete Richard Wagner am Ring des Nibelungen, bis aus einem ersten Entwurf das Meisterwerk in seiner bekannten Form entstand. Im Rheingold, dem ersten Teil des Rings, finden sich die Grundlagen des gewaltigen Epos in ihrer deutlichsten Form. Um den „Ring“ in Gänze verstehen zu können, ist die Betrachtung dieses ersten Teils deswegen unerlässlich. Jeong-Woo Yoo wird in seinem Vortrag die Struktur und den Kompositionsprozess des Rings näher beleuchten. Dabei wird er die Entwicklung der Beziehungsgeflechte zwischen den Charakteren ebenso thematisieren wie jene Aspekte der nordischen Mythologie, die die Grundlage für Wagners Opernzyklus darstellen.
 
Jeong-Woo Yoo ist nicht nur Thorachirurg, sondern auch Musikkritiker und  Vorsitzender der Koreanischen Wagnergesellschaft. Sein Vortrag zu den mythologischen Hintergründen des Ring des Nibelungen ist Teil des Rahmenprogramms „Faszination Wagner“ zu Achim Freyers Inszenierung des Rheingold in Seoul.

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Konzertwochenende: 20.10. – 21.10.2018, Tonspuren

In diesem Jahr feiert das Goethe-Institut Seoul sein 50-jähriges Bestehen mit einer bunten Mischung an Veranstaltungen, darunter ein ganzes Wochenende der musikalischen Begegnung: Am 20. und 21. Oktober werden deutsche und koreanische Musikerinnen und Musiker bei zwei Kammerkonzerten und einem Abschlusskonzert im Seoul Arts Center ihre Liebe zur klassischen Musik gemeinsam zum Ausdruck bringen.
 
Betrachtet man die enge Verbindung zwischen Deutschland und Südkorea, wird sie auf dem Gebiet der klassischen Musik besonders deutlich. Viele der international erfolgreichen koreanischen Musikerinnen und Musiker haben in Deutschland eine Ausbildung genossen oder waren dort bereits beruflich tätig. Das Goethe-Institut trägt seit vielen Jahrzehnten dazu bei, koreanische Studentinnen und Studenten mit den nötigen Sprachkenntnissen für deutsche Musikhochschulen auszustatten, und lädt im Rahmen seiner Kulturprogramme immer wieder deutsche Musikerinnen und Musiker nach Korea ein, um den kulturellen Austausch zwischen den beiden Nationen zu fördern. Mit seiner Veranstaltung „Tonspuren“ möchte das Goethe-Institut Seoul einen Einblick in die deutsch-koreanische Freundschaft auf dem Gebiet der Musik geben und die internationale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten deutschen und koreanischen Künstlerinnen und Künstlern unterstützen.
 
Auf deutscher Seite werden die Klarinettistin Nicola Jürgensen, der Bratschist Andreas Willwohl und die Solisten Benjamin Moser, Klavier, und Benedikt Klöckner, Violoncello musizieren. Auf koreanischer Seite ist es dem Goethe-Institut gelungen, die Sopranistin Sunhae Im, den Pianisten Tae-Hyung Kim, und die beiden Geiger Jaeyoung Kim und Young-uk Kim – allesamt Musikerinnen und Musiker mit Kultstatus in Korea – für die Veranstaltung zu gewinnen. Nach den zwei Kammerkonzerten, bei denen die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam zu hören sein werden, wird David Schultheiß, Kind eines deutsch-koreanischen Elternhauses, als Gastkonzertmeister bei einem Konzert des Koreanischen Kammerorchesters mitwirken.
 
Das Festival-Wochenende „Tonspuren“ wird zum 50. Geburtstag des Goethe-Instituts Seoul in der IBK Chamber Hall des Seoul Arts Centers sowohl Werke deutscher als auch koreanischer Komponisten erklingen lassen. Liebhaberinnen und Liebhaber deutscher Musik können sich auf Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Schuhmann, Brahms, Mahler und Stockhausen freuen. Koreanische Werke des berühmten koreanischen Komponisten Isang Yun, der lange Zeit in Deutschland gelebt hat, und eine Uraufführung der koreanischen Komponistin Eun-Hwa Cho, die zur Zeit als Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin lehrt, runden das Programm des Festival-Wochenendes ab. Von Christoph Poppen mit großem Engagement konzipiert und geleitet, soll das Festival-Wochenende „Tonspuren“ den 50. Geburtstag des Goethe-Instituts auf dem Gebiet der klassischen Musik gebührend feiern. Die Veranstaltung wird von Art Council Korea (ARKO), Faber Castell und Sena unterstützt.
 

Programm

Samstag, 20. Oktober, 17:00 Uhr
Gustav Mahler – Klavierquartett
Franz Schubert – 3 Lieder
Isang Yun – Trio für Violine, Violoncello und Klavier (1972/75)
Franz Schubert – Der Hirt auf dem Felsen für Gesangsstimme, Klarinette und Klavier, D 965

Johannes Brahms – Klarinettenquartett in h-Moll op. 115
 
Sonntag, 21. Oktober, 14:00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart – Klavierquartett g-moll, KV 478
Isang Yun – Fünf Stücke für Klavier (1958)
Karlheinz Stockhausen – In Freundschaft für Klarinette

Robert Schuhmann – Klavierquintett Es-Dur op. 44
 
Sonntag, 21. Oktober, 20:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – Doppelkonzert für zwei Violinen
Wolfgang Amadeus Mozart – Konzertarie Chʼio mi scordi di te? (KV 505)
Wolfgang Amadeus Mozart – Klarinettenkonzert

Eun-Hwa Cho – Uraufführung für Violoncello und Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonia Concertante Es-Dur, KV 364
 
Koreanisches Kammerorchester (Gastkonzertmeister: David Schultheiß), Christoph Poppen, Dirigent

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Filmreihe: 07.11. – 11.11.2018, Filmreihe „Faszination Wagner“

Die Filmreihe im Seoul Art Cinema ist Teil des Rahmenprogramms „Faszination Wagner“ zu Achim Freyers Rheingold-Inszenierung in Seoul. Alle Filme drehen sich um Richard Wagner – und betrachten doch ganz unterschiedliche Aspekte aus seinem Leben und Werk.
 
Das zweiteilige deutsche Filmepos Die Nibelungen von Fritz Lang aus dem Jahre 1924 eröffnet die Vorführungen der Filmreihe. Das Drehbuch schrieb Thea von Harbou, die damalige Ehefrau des Regisseurs, unter freier Verwendung von Motiven des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes. Der Stummfilm überzeugt durch seine perfekte, malerische Bildkomposition, einen großen Aufwand an Ausstattung und Masken, innovative Tricks und visuelle Effekte sowie durch hervorragende schauspielerische Leistung. Die Nibelungen wurden am 14. Februar (Teil 1) und am 26. April 1924 (Teil 2) im Ufa-Palast am Zoo in Berlin uraufgeführt und gelten  als Meilenstein der Filmgeschichte.
 
Dem Regisseur Hans Jürgen Syberberg gelang es im Jahre 1975, die Schwiegertochter Richard Wagners und einstige Bayreuther Wagner-Festspielchefin zu einem mehrstündigen Interview zu bewegen. Im Zentrum seines Films Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried 1914–1975 steht vor allem Winifred Wagners Verhältnis zu Reichskanzler und Wagner-Verehrer Adolf Hitler. Ihr Ruf, bis zuletzt eine unverbesserliche Nazi-Sympathisantin gewesen zu sein, ist unter anderem durch den in diesem Film geäußerten Satz begründet: „Wenn der Hitler heute hier zur Tür reinkäme, ich wäre genauso fröhlich und so glücklich, ihn hier zu sehen und zu haben, als wie immer.“ Syberbergs Dokumentarfilm verschafft den Zuschauerinnen und Zuschauern einen einzigartigen Einblick in das Selbstverständnis und die Zerwürfnisse des Hauses Wahnfried.
 
In Die Verwandlung der Welt in Musik begleitet der Regisseur Werner Herzog die Vorbereitungen und Proben der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele. Der Film vermittelt selten gesehene Innenansichten von der Arbeit im Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth, geht aber auch auf die politischen Probleme ein, die durch die Nationalsozialisten und ihren Missbrauch der Musik Richard Wagners bis heute nicht gänzlich gelöst sind. Dass der Filmemacher zu allen Bereichen der Festspiel-Vorbereitungen Zugang findet, erklärt sich aus seiner Biografie: Herzog hat 1987 selbst als Regisseur in Bayreuth gearbeitet. Seine Inszenierung von Lohengrin war so erfolgreich, dass sie bis 1993 im Programm blieb.

Aufführungstermine

„Die Nibelungen“ (Deutschland 1924, 293min.)
Teil 1: Siegfried: Mi, 07. November 2018, 19:30 Uhr und Sa, 10. November 2018, 13:00 Uhr
Teil 2: Kriemhilds Rache: Do, 08. November 2018, 16:30 Uhr und Sa, 10. November 2018, 16:00 Uhr
 
„Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried 1914–1975“ (Deutschland 1975, 302min.)
Teil 1: Do, 08. November 2018, 19:30 Uhr und So, 11. November 2018, 14:00 Uhr
Teil 2: Fr., 09. November 2018, 19:30 Uhr und So, 11. November 2018, 17:00 Uhr
 
„Die Verwandlung der Welt in Musik“ (Deutschland 1994, 90min.)
Fr., 09. November 2018, 17:00 Uhr und Sa, 10. November 2018, 20:00 Uhr

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Digital Concert Hall: 18.10.2018 , „Ring“ ohne Worte

Im Rahmen von Achim Freyers Inszenierung von Rheingold in Seoul organisiert das Goethe-Institut Korea eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Faszination Wagner“. In der Oktober-Ausgabe der Digital Concert Hall können Sie, dazu passend, eine Aufzeichnung von Lorin Maazels Ring ohne Worte der Berliner Philharmoniker erleben.

Beim Ring ohne Worte handelt es sich um den anspruchsvollen Versuch, die 15-stündige Musik von Wagners Ring des Nibelungen auf CD-Länge zusammen zu kürzen und dabei auf alle Sänger zu verzichten. Als eine Plattenfirma 1987 mit dieser Anfrage an den Dirigenten Lorin Maazel herantrat, besann sich dieser auf Wieland Wagner, der das Orchester als das „Urquell“, das Wesentliche für die Verbindung der Wagner-Figuren zur ursprünglichen Sage bezeichnet hatte. Den Verzicht auf Sänger begriff Maazel dementsprechend nicht als Verlust: „Die Orchesterpartitur selbst ist der Ring, verschlüsselt in einen Klang-Kode.“ So wurden die Gesangsstimmen durch jeweils unterschiedliche Instrumente herausgearbeitet. Trotz der innovativen Herangehensweise orientierte sich Maazels Inszenierung streng am Original: So folgte er im Ablauf genau der Chronologie der vier Ring-Opern und legte trotz der vielen Auslassungen Wert darauf, keine Verbindungspassagen hinzu zu komponieren.
 
Der Ring ohne Worte der Berliner Philharmoniker wurde ein Riesenerfolg und etablierte sich in den Folgejahren als für sich selbst stehendes Konzertstück. Maazel leitete Aufführungen des Stückes mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra (1990), dem New York Philharmonic (2000 und 2008) und den Wiener Philharmonikern (2012).
 
Bei der Aufführung, die nun im Goethe-Institut Seoul zu sehen und zu hören sein wird, handelt es sich um den Ring ohne Worte, den Maazel 2000 noch einmal mit dem Orchester zur Aufführung brachte, für das er ursprünglich konzipiert wurde. Die Einführung in das Thema gibt Heera Kim. Die südkoreanische Komponistin, die unter anderem in Köln und Karlsruhe studierte und deren Werke bereits weltweit von verschiedenen Ensembles und Orchestern gespielt wurden, ist Professorin für Komposition an der Kyunghee University in Seoul.
 
Die Berliner Philharmoniker gelten als eines der weltweit führenden Symphonieorchester. Das Orchester der deutschen Hauptstadt, dessen Ursprünge bis in das Jahr 1882 zurückreichen, hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Preise gewonnen – unter ihnen nicht nur viele Echo- und BRIT-Awards aus dem Bereich Klassik, sondern auch acht Grammys. 2007 wurden die Berliner Philharmoniker zum Internationalen UNICEF-Botschafter ernannt und sind damit die einzige Institution weltweit, die diesen Titel tragen darf.
 
Die Konzerte der Berliner Philharmoniker kann man auch außerhalb Berlins genießen: Das Orchester stellt alle Konzerte online im Stream in ihrer „Digital Concert Hall“ zur Verfügung. Das Goethe-Institut Korea zeigt einmal im Monat eines der Konzerte auf der Leinwand in seinem Veranstaltungssaal. Umrahmt wird die Veranstaltung im Wechsel von einer Live-Aufführung oder einer Einführung in das gezeigte Werk.

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Gesprächskonzert: 03.11.2018 , „Musikalische Facetten im Werk Richard Wagners“

Wenige Tage vor der Premiere des Rheingold kommen die Dirigenten Ralf Weikert und Matthias Fletzberger zusammen mit Sänger Arnold Bezuyen und Sängerin Jisun Kim für ein Gesprächskonzert ins Goethe-Institut. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zu Achim Freyers Inszenierung des Rheingold in Korea.
 
Mit Ralf Weikert und Matthias Fletzberger ist es Achim Freyer gelungen, zwei Dirigenten von höchstem internationalem Renommee für die Mitarbeit an seiner Neuinszenierung des Ring zu gewinnen. Ralf Weikert wirkte am Theater Bonn, an der Oper Frankfurt und am Landestheater von Salzburg. Heute arbeitet er als freier Dirigent mit ständigen Gastverträgen an den Opernhäusern von Wien, Zürich, Hamburg, München und Dresden. Matthias Fletzberger gilt als besonders vielseitig, machte er sich nicht nur als Opern- und Konzertdirigent einen Namen, sondern genießt auch internationales Renommee als Pianist.
 
Gemeinsam mit Arnold Bezuyen, dem Sänger des Loge, und Jisun Kim, der Sängerin der Fricka, beleuchten Weikert und Fletzberger im Gesprächskonzert die unterschiedlichen musikalischen Facetten in Richard Wagners Werk mithilfe von Klaviereinlagen, Gesang und ergänzenden Erläuterungen.

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Trump brüllt – beißt aber nicht

Der Nafta-Deal zeigt: Unter einer Bedingung ist Trump zu Zugeständnissen bereit. Seine Verhandlungspartner müssen ihm Erfolge zugestehen, die er gegenüber seinen Wählern vermarkten kann. China muss jedoch weiter bangen.

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