Peking bleibt nachtragend

Nicht für Chinesen, findet Peking: Der Lotte World Tower in Seoul

Während Nordkorea noch eine Rakete testet, zürnt das kommunistische China weiter Südkorea. Gruppenreisen nach Südkorea sind nun wieder teilweise erlaubt – solange die Touristen nicht bei Lotte einkaufen.

Powered by WPeMatico

Volksfeste in Deutschland: Von Zeitgeist und Zuckerwatte

Auch Lebkuchenherzen gehören zu einem Volksfest in Deutschland einfach dazu. | © Jakob Rondthaler und Ute Elena Hamm
Karussell, Blasmusik und der Duft nach Bratwurst und Zuckerwatte – nicht nur das Oktoberfest ist Tradition, sondern in ganz Deutschland finden jedes Jahr Volksfeste statt. Doch was nach Tradition aussieht, braucht viel Innovation. Zwischen Familienerbe und Modernität: Schausteller erzählen von ihrer Liebe fürs Leben, dem Volksfest.

Powered by WPeMatico

Busan International Film Festival: Internationale Plattform für Filme aus Asien

Die südkoreanische Schauspielerin Moon Geun Yeong im Eröffnungsfilm des Busan International Filmfestival 2017, „Glass Garden“
Der Herbst in Busan steht traditionsgemäß im Zeichen des Films. Zehn Tage lang kann das Publikum in Parallelwelten voller Emotionen und außergewöhnlicher Geschichten eintauchen. Für viele internationale Filmbegeisterte gehört das Busan International Film Festival zu den Pflichtterminen des Jahres.

Powered by WPeMatico

Wanderausstellung: 03.12. – 31.12.2017, Die Stadt lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland

Die Ausstellung Die Stadt lesen – Bibliotheksarchitektur in Deutschland mit den von Fabio Barilari gezeichneten Ansichten wird vom 3. bis 31. Dezember in der Daejeon Hanbat Library gezeigt.

Sie wurde nach Stationen in Rom, Hongkong und Hanoi zum ersten Mal im August 2016 in Korea in der Seoul Metropolitan Library präsentiert und geht im Jahr 2017 auf eine Tournee durch zwölf Bibliotheken in acht koreanischen Städten.

2013 und 2015 bereiste der italienische Architekt Fabio Barilari mit Unterstützung des Goethe-Instituts verschiedene deutsche Städte. Dabei fertigte er eine Reihe von Zeichnungen an, in denen er die Stadt- und Bibliotheksarchitektur interpretiert. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Arbeiten, angereichert um Informationen, Kurzinterviews mit den einzelnen Bibliotheksleitern und Zitate von Gesprächen mit Bibliotheksnutzern.
 
„Bibliotheken sind Orte, die in der digitalen Wissensgesellschaft nicht mehr als Bücherspeicher beeindrucken, sondern als soziale Orte der Entschleunigung, der angeregten und anregenden Konzentration, als Orte der Konvergenz von verfügbarem analogen und digitalem Wissen“ – so Klaus Ulrich Werner, Direktor der porträtierten Philologischen Bibliothek der Freien Universität  Berlin zur Ausstellung.
 

  • Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin© Fabio Barilari

    Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin

  • Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln© Fabio Barilari

    Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

  • Deutsche Nationalbibliothek Leipzig© Fabio Barilari

    Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

  • Hengeler Mueller-Bibliothek der Bucerius Law School, Hamburg© Fabio Barilari

    Hengeler Mueller-Bibliothek der Bucerius Law School, Hamburg

  • Bibliothek der Folkwang Universität der Künste, Essen© Fabio Barilari

    Bibliothek der Folkwang Universität der Künste, Essen

  • Stadtbibliothek am Mailänder Platz, Stuttgart© Fabio Barilari

    Stadtbibliothek am Mailänder Platz, Stuttgart

 
Zum Künstler:
Fabio Barilari, Jahrgang 1967, wurde in Rom geboren. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften machte er seinen Abschluss und seine Promotion in Architektur. Ab 1989 war er freiberuflich tätig für verschiedene angesehene Büros, unter anderem des Ingenieurs R. Morandi und des Architekten M. Fuksas.
 
1996 gründete er FBA (Fabio Barilari Architetti) und betreute danach vielgefächerte Projekten in den Bereichen Stadtplanung, Wohnbauten, Büros und Kultureinrichtungen bis hin zu kompletten Innenarchitekturdesigns.
 
Er unterrichtete Architektur an der Universität La Sapienza, der Cornell University, der Iowa State University und der Arcadia-Universität in Rom.
 
Seit 2008 weitete Barilari seine beruflichen Interessen und Recherchen auch in die Bereiche Grafik, Illustration und Malerei aus. Für das Projekt Reading the city besuchte er zwischen 2013 und 2015 mit Unterstützung des Goethe-Instituts die wichtigsten Städte und Bibliotheken in Deutschland.

Powered by WPeMatico

KONZERT: 02.12.2017 , Der Ringer Erobert Die Bühnen Asiens

Die deutsche Newcomer-Band DER RINGER packt diesen Herbst ihre sieben Sachen und tourt durch Asien. Nach Vietnam geht es weiter auf die Philippinen, nach China, Südkorea, Japan und in die Mongolei.
 
Neben zahlreichen Konzerten schafft das Goethe-Institut eine Begegnungszone zwischen den Musikern und Deutschlernenden an den Goethe-Instituten, PASCH-Schulen und Universitäten in gleich sechs asiatischen Ländern. Die Band geht in den Dialog und überlässt in Begegnungen das Musikmachen und Kreieren auch mal dem Publikum.
 
Mit ihrem 2017 erschienenen Debütalbum „Soft Kill“ ist DER RINGER die Stimme der digitalisierten Generation. Die Band greift wie keine andere zuvor diesen Zeitgeist auf und erzählt in metaphorischer und als Instrument funktionierender Lyrik mit ihren Songs Geschichten aus unserem Leben, in dem das Digitale konstanter Alltag geworden ist. Sie stellt Fragen, die uns beschäftigen: Wandert das Leben ins Netz aus? Kann im Virtuellen das Leben genauso real sein? Wie passen Digitalisierung und Menschlichkeit zusammen?
 
Dabei geht es den fünf Hamburgern nicht darum, das Digitale zu verteufeln, sondern seine Bedeutung im vernetzten Alltag einzugestehen und zu vertonen. Kann man für Roboter Liebeslieder schreiben? Man kann! Die Suche nach „Softness“, nach Weichheit und Emotionalität in der digitalen Welt, steht im Fokus ihrer musikalischen Schaffens.
 
DER RINGER ist eindringlich, luftig, laut und gefühlvoll. Und selbst ohne die deutschen Texte zu verstehen, klingt die Band nach Digitalität. Musikalisch bewegt das Quintett irgendwo zwischen Indie, Pop und Punk, benutzt gerne Synthesizer und den Vocoder-Effekt, nennt sich selbst „Soft Punk“ und bekommt ulkig klingende Begriffe wie „Post-Punk-Pop“ auf die Nase gedrückt.
 
DER RINGER ist Musik der Gegenwart, die zudem noch zukunftstauglich ist. Musik, die es wert ist, gehört und geteilt zu werden – auf sozialen Plattformen und in Konzerthallen. Es ist Musik für digitalisierte Herzen.

Powered by WPeMatico